Forex im Vergleich zu Futures
Viele lassen sich duch den Begriff "Devisen Futures" in die Irre führen, dass Futures- und Forexhandel das gleiche ist. Devisen Futures besitzen einen fundamentalen Unterschied: Sie werden als standardisierter und auch zugleich bindender Kontrakt gehandelt. Dass bedeutet im Klartext, dass man sich an folgende Gegebenheiten bindet, wenn man einen Devisen Futures Kontrakt eingeht: Der Kapitalanleger ist verpflichtet eine fest vorab bestimmte Menge einer ebenfalls vorab bestimmten Währung an einem fixierten Termin für einen im Kontrakt festgelegten Preis zu Kaufen. Das Risiko besteht darin, dass der andere Vertragspartner die vorab festgelekte Währung zu diesem fixierten Zeitpunkt zu den aktuellen Kursen Verkaufen muss. Im Grunde genommen kann man hierbei auch von Termingeschäften sprechen.
Im Vergleich zu diesen Devisen Futures hat das Forex-Trading erhebliche Vorteile wie zum Beispiel, dass kleinere Anleger, durch die beim Forex Markt üblichen kleinen Kontrakte, auch aktiv am Markt teilhaben können. Desweiteren kann man das Geld im Forex Markt viel flexibler einsetzen: Durch verschiedenste Hebelwirkungen kann man das Risiko/Profit Verhältnis immer den Marktgegebenheiten anpassen.
Futures Konten werden in der Regel mit hohen Beträgen gehandelt, weswegen man eigentlich erst ab 10.000€ aufwärts einsteigen kann, während beim Devisenhandel kann man bereits sehr kleine Kontrakte Kaufen oder Verkaufen - wie zum Beispiel bei eToro für 2,50 USD. Die äüßerst langen Öffnungszeiten beim Devisenmarkt wurden bereits oftmals erwähnt und auch jetzt zählen sie wieder als Argument: Der Devisenmarkt ist um einiges länger geöffnet als der Futures Markt, was sich wiederum auf die Handelsfreiheiten des Traders auswirkt.
Egal ob man den Devisenhandel mit Aktien oder Futures vergleicht, am Schluss kommt man immer auf das selbe Ergebnis: Der Forex Markt ist für Einsteiger am geeignetsten.
